– DMSO
DMSO - oder auch Dimethylsulfoxid - ist ein Stoff, welcher u.a. abschwellende, aufbauende, gefäßerweiternde, gerinnungs- und entzündungshemmende, regenerierende, schmerzlindernde und stärkende Eigenschaften besitzt. Es wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren.
Die entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaft wirkt sich auch durch äußerlich aufgetragenes DMSO z.B. auf betroffene Gelenke aus.
Aber was genau ist DMSO und wie wende ich es an?
DMSO ist – laut seinen Befürwortern - das neueste Heilungsprinzip des 21. Jahrhunderts mit einer großen Bandbreite an therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten. Und im Gegensatz zu einem normalen Arzneimittel, welches nur bei einer bestimmten Krankheit wirkt, ist DMSO ein ganzheitliches Konzept, welches die gesamte körperliche Zellfunktion zur Normalität zurückbringt.
Bei alleiniger Anwendung oder in Kombination mit anderen medizinischen Stoffen ist man mit Dimethylsulfoxid in der Lage, fast jede Krankheit zu behandeln, die uns Menschen bekannt ist. Die Substanz - ein Nebenprodukt der Pulpa- oder Papierherstellung - wurde bereits von Millionen Menschen weltweit sicher und erfolgreich benutzt. So unter anderem um Schwellungen zu kontrollieren, Unwohlsein zu reduzieren, Entzündungen zu entfernen und das Wachstum von Bakterien, Pilzen oder Vieren zu verlangsamen oder diese sogar abzutöten. Auch hilft es Verbrennungen zu heilen, Verstauchungen und Zerrungen zu lindern und schmerzende arthritische Gelenke zu kurieren. Es wurde erfolgreich bei grauem Star, Sportverletzungen, Autoimmunerkrankungen und Tuberkulose eingesetzt. Chilenische Ärzte haben Ihre Ergebnisse über den Gebrauch der Substanz Dimethylsulfoxid veröffentlicht, welche auch darauf hindeuten, dass es die Häufigkeit von Herzattacken oder Angina pectoris Schmerzen reduziert.
Diverse in DMSO gelöste Arzneimittel erhalten ihre therapeutischen Aktivitäten, sowie ihre spezifischen Eigenschaften über einen langen Zeitraum. DMSO erhält aber nicht nur, sondern verstärkt und multipliziert die Wirkung von Arzneimitteln, die in ihm gelöst sind, so dass niedrigere Dosierungen - als die, die normalerweise nötig wären, um ein befriedigendes Ergebnis zu erhalten – gewählt werden können.
Da dieses auch für Antibiotika, Insulin, Kortison oder Zystostatika gilt, könnten mit kleineren Dosen außerdem viele der unerwünschten Nebenwirkungen vermindert werden. Weltweit werden in Organbanken Gewebe und Organe in DMSO gelagert und konserviert, um sie so für die Transplantation verfügbar zu halten. Gewebe, wie zum Beispiel rote Blutkörperchen für Transfusionen und Sperma für künstliche Befruchtungen, werden auf dieselbe Weise konserviert. Als „Einschleuser“ für Arzneimittel ist DMSO unübertroffen. Es transportiert leicht die benötigten Pharmazeutika in jeden Teil des Körpers.
DMSO kann folgendermaßen angewandt werden:
- äußerlich aufgetragen in Form von Aufpinseln, Auftropfen oder Aufsprühen
- orale Einnahme
- intravenös durch Spritzen und / oder Infusionen.
Trotz der unzähligen Einsatzmöglichkeiten, der in vielen Studien nachgewiesenen Wirkung und des geringen Preises gibt es eine „Nebenwirkung“ die viele Menschen davon abhält, DMSO anzuwenden. Unabhängig von der eingenommenen Menge und der Anwendung entsteht ein knoblauchartiger, bzw. schwer definierbarer Geruch, den manche auch in Richtung Meeresalgen oder Austern deuten.
Bei der äußerlichen Anwendung können zudem leichte Rötungen, Brennen und Hautjucken möglich sein. Dieses wird gemildert, indem man die Lösung stärker mit Wasser mischt, bis die Reizungen verschwunden sind. Wird eine DMSO-Lösung äußerlich - während der Behandlung selber als „zu stark“ wahrgenommen, so kann jederzeit Wasser nachgesprüht oder das Hautareal mit einem feuchten Baumwolltuch oder unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Dadurch wird die Verdünnung erhöht oder aber das weitere Eindringen von DMSO in die Haut einfach unterbrochen.
Um so etwas zu verhindern, hat es sich bewährt, zunächst an einer kleinen Hautstelle die Verträglichkeit über einige Minuten zu prüfen, bevor es großflächig genutzt wird.
Über die Haut verabreicht ist die höchste Konzentration im Blutserum nach vier bis acht Stunden erreicht - oral gewöhnlich nach vier Stunden. Nach 120 Stunden ist DMSO nicht mehr im Körper nachweisbar.
Es gibt unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten. Da muss jeder Anwender schauen, was und vor allem wie es ihm bekommt.
DMSO schmeckt unverdünnt süßlich / bitter. In der Mischung mit Wasser wird es zunehmend bitterer. Mischen kann man es bis zur „angenehmen“ Geschmacksvariante mit Wasser oder Säften. Es sollte immer ein Mischungsverhältnis gewählt werden, welches die Einnahme angenehm macht.
Begonnen wird mit niedriger Dosierung einmal täglich. So z.B. einmal täglich 6 bis 7 Tropfen, die sich dann auf dreimal täglich bis über 20 Tropfen steigern können.
Bei wirklich starken Problemen gilt die tägliche maximale Menge von 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Die Menge wird verteilt auf mehrere Einnahmen. Für die Abmessung von Tropfen kann eine Pipette dienen, für die Abmessung in ml. z.B. eine Spritze (ohne Kanüle).
Für die äußerlichen Anwendungen sollte auf kräftiges Einreiben oder gar Einmassieren - aufgrund der möglichen Hautirritation – verzichtet werden. Hier hat sich das Besprühen, mit dem Pinsel Auftragen oder mit den Fingern sanft Befeuchten bewährt. Wird in unseren Behandlungsempfehlungen nichts anderes angegeben, sollten äußerliche Anwendungen mehrmals täglich wiederholt werden. Wird die Lösung in einen Sprayer gegeben, kann man sich selber auch an schwer zugänglichen Stellen (Rückenbereich) behandeln. Der Sprayer kann auch bei großflächiger Anwendung zum Einsatz kommen.
Aus vielen Anwendererfahrungen haben sich folgende Konzentrationen bei unterschiedlichen Behandlungszielen bewährt:
75% äußerlich an den Füßen-/Beinen sowie zur punktuellen Anwendung auf Warzen, Aphten, Furunkeln o.ä. / 50% äußerlich an Rumpf, Armen, Hals / 25% äußerlich an Gesicht/Kopf sowie als Ohren-, Nasentropfen und Mundspülung / 15% in steriler Form für Injektionen subkutan oder intramuskulär / 1% als Augentropfen.
Diese Angaben können nur eine grobe Richtschnur sein, denn DMSO wird insbesondere an der Außenhaut individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Es empfiehlt sich also durch Ausprobieren persönlich als wirksam und an- genehm empfundene Verdünnungen zu finden.
Die dritte Variante „Spritzen und Infusionen“ - die auch bei wirklich schwerwiegenden Problemen helfen können - darf nur von Heilpraktikern und Ärzten vorgenommen werden.
Gerade weil DMSO ein hervorragendes Lösungs- und Schleppmittel ist, muss man bei seiner Anwendung achtsam und im wahrsten Sinne des Wortes "sauber" arbeiten. DMSO unterscheidet nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Substanzen, es nimmt einfach alle in ihm gelösten Stoffe mit. Grundsätzlich sollte nur hochwertiges und somit reines DMSO in zertifizierter Qualität verwendet werden. Die Arbeitsmaterialien wie Behälter, Pipetten und Löffel sollten nicht aus Plastik, sondern aus Glas oder Keramik bestehen. Ausnahme ist das sogenannte HD-Polyethylen, ein Kunststoffmaterial, welches ohne Weichmacher produziert wird. Flaschen aus HDPE sind also für die Aufbewahrung von DMSO geeignet.
Wie bei allen anderen hier aufgeführten Anwendung gilt: Der Einsatz von DMSO erfolgt auf eigene Verantwortung und auf eigene Gefahr. Interessierte sollten sich vor dem Gebrauch gut Einlesen.
Hier finden Sie weiterführende Informationen, hier geht es noch einmal um die praktischen Anwendungen und in diesem Video wird mit einfachen – aber sehr anschaulichen Worten DMSO und seine Möglichkeiten erklärt.
Zum weiteren Einlesen eine Buchempfehlung.
Hinweis: Sollten Sie Schwierigkeiten beim Kauf der Produkte oder auch beim Finden eines begleitenden Heilbehandlers haben, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.
Neben dem flüssigen DMSO hat sich - für bestimmte Anwendungen - auch diese Creme mit einem hohen Anteil an DMSO und Magnesiumöl sowie 17 Heilkräuter bewährt.
Aktualisierung April 2020 = Einige Verlinkungen laufen aktuell wieder ins Leere. Viele Seitenbetreiber sahen sich - nach massiven Anfeindungen - gezwungen, ihre Informationen einzustellen bzw. sind am Überarbeiten der Inhalte. Darunter fallen leider auch Seiten, auf denen wir bislang aussagekräftige Erfahrungsberichte, Videos und Quellennachweise zu den außergewöhnlichen Behandlungsoptionen fanden. Es geht sogar soweit, dass bestimmte Bücher einfach nicht mehr angeboten werden. Trotz laufender Kontrollen und Aktualisierungen kann es sein, dass auch uns da wieder etwas durchgegangen ist. Sollten Sie bei der eigenen Recherche nicht fündig werden, schreiben Sie uns gerne an. Wir versuchen dann zu helfen.
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