Ein Großteil der Krebserkrankungen ließe sich vermeiden

04.01.2018 10:05
von BP
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Wissenschaftler gehen heute tatsächlich davon aus, dass ca. 85% aller Krebserkrankungen im weitesten Sinne mit unserer Lebensweise zusammen hängen. Nur 15% sind genetisch bedingt, also vererbt.

Das bedeutet, dass wir – gerade auch in Bezug auf Krebs – einen sehr großen Einfluss darauf haben, ob etwas eintritt oder nicht.

Was mich immer wieder wundert, sind die endlosen Debatten die einsetzen, wenn ich auf diesen Einfluss, den wir alle selber haben, zu sprechen komme. Natürlich weiß auch ich, dass manche Krebsarten weniger vom Lebensstil abhängig sind als andere. Seien es Krebserkrankungen bei Kleinkindern oder beispielsweise Hirntumore, die sich oft völlig ohne Zutun von außen entwickeln.

Klar ist auch, dass die Entstehungsmechanismen für viele Krebserkrankungen noch nicht ausreichend bekannt sind, dass das Alter eine Rolle spielt und – so zynisch das auch klingen mag – eine Portion Glück dazu gehört, eben nicht an Krebs zu erkranken. Das Glück oder wenn Sie so wollen, der Zufall entscheidet, ob ein Fehler im genetischen Code geflickt wird oder die Zelle entartet. Auch ist es Glückssache, ob eine entartete Zelle eliminiert wird oder zum Tumor heranwächst.

In meinem nächsten Beitrag zeige ich auf, dass das persönliche Risiko für eine Krebserkrankung ganz entscheidend durch unsere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst werden kann.

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